Zur Übersichstskarte (Fahre mit der Maus über die Karte, um die Reiseziele zu ersehen)

Weiterreise von Copacabana am 27. Okt. 2001 nach Puno - Cusco in Peru bis zum 1. November 2001

Der Plaza de Armas in Cusco mit Statisten, welche mit 1 Sol von mir ein gutes Trinkgeld erhalten haben.
Cusco gilt als eigentliche Hauptstadt der Inkas. Als die Spanier kamen, konnten sie das Gold nur so von den Wänden kratzen: Alle Tempel waren vergoldet! Die Spanier errichteten auf den von Inkas gebauten Grundmauern (den Rest zerstörten sie) ihre eigenen Häuser, welche zweimal von Erdbeben zerstört wurden. Aber die Grundmauern der Inkas hielten stand und sind noch heute zu sehen!

als Grossformat

Die Inkastadt Machiupicchu ist nur per Zug erreichbar (oder zu Fuss). Bei «Kilometer 104» oder nach vier Stunden Zugfahrt von Cusco her hiess es für die Gruppe, welche den «2-Tages-Inka-Trail» wie ich machte, «aussteigen».
Nach fast dreistündigem Aufstieg die Inkastadt Wiñaywayna.
Auf unzähligen Terrassen wurden in dieser Höhe verschiedene Gemüsesorten angepflanzt.
Wiñaywayna
und Machupicchu wurde dazumal von den Spaniern übersehen, da die Städte zu hoch über dem Tal lagen. Erst 1911 wurden sie unter der Schirmherrschaft der Yale University von Hiram Bingham wiederentdeckt. Da überhaupt kein Gold gefunden wurde verdächtigen die Peruaner die Amerikaner, dass sie es noch irgendwo bunkern. «We are waiting for it», liest man hie und da...
Am nächsten Tag hiess es um 4 Uhr Tagwach! In einer anderthalb stündigen Wanderung ging es dann zum Sonnentor hinauf, von wo die Trecker warteten, bis die Nebelschwaden endlich den Blick freimachten zum sagenumwobenen .....

Machupicchu!

 

als Grossformat

Der Peak gerade hinter mir ist der Waynapicchu. In knapp einer Stunde ist er in einem schwindelerregenden Aufstieg zu bewältigen (gerade vor sieben Tagen soll ein Junge tödlich abgestürtzt sein).
Ich auf dem Waynapicchu (auf allen Seiten gehts runter...), links unten die Strasse hinauf zum Machupicchu.
Stadtidylle in Machupicchu.
Lamas in the mist.
In Aguas Calientes (warme Quellen), unten im Tal, da ist der Boom los. Von hier gehts per Bahn wieder nach Cusco...
...aber nicht ohne einen Stopp in Ollantaytambo zu machen, wo die Inkas eine weitere Stadt hingebaut haben. Die Mauern mit ihren tonnenschweren, millimetergenau geschnittenen Steinen faszinierten mich immer wieder! Was für eine Arbeit! Diese Mauern überdauerten alle Erdbeben. Heute bauen die (ärmeren) Peruaner und Bolivianern mit Adobes (Lehmziegeln), welche abgedeckt werden müssen, damit sie vom Regen nicht aufgelöst werden...
Von hier gings dann zurück nach Cusco, und am nächsten Tag in einer 20-stündigen Busfahrt nach La Paz. Da verweilte ich noch zwei Tage, um dann am 4. November 2001 zurückzufliegen. Am Montag um 20 Uhr kam ich in Kloten an, und am Dienstag stand ich bereits wieder als Stellvertreter vor einer Schulklasse in Reitnau, nicht ohne vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn noch einige Eindrücke losgeworden zu sein.
Zur Übersichstskarte (Fahre mit der Maus über die Karte, um die Reiseziele zu ersehen)